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Berufsinformationsmesse 2017: Unternehmen präsentieren sich als attraktive Ausbilder – Noch mehr Aussteller in der Rheingoldhalle - Neue Angebote

BIM: Schaufenster der beruflichen Aus- und Weiterbildung in Rheinhessen

In zentraler Lage der Landeshauptstadt Mainz präsentiert sich in der Rheingoldhalle die BIM Rheinhessen 2017 - die größte Berufsinformationsmesse in der Region. Vor dem Hintergrund des wachsenden Fachkräftemangels richten sich die Anstrengungen der Wirtschaft und der rheinland-pfälzischen Bildungspolitik vor allem auf eine verbesserte Berufswahlorientierung. Schülerinnen und Schüler sollen noch zielgerichteter auf ihre Berufswahl vorbereitet werden. Dazu trägt die Berufsinformationsmesse BIM Rheinhessen bei, die am 25. und 26. August 2017 stattfindet. Veranstalter sind die Industrie- und Handelskammer für Rheinhessen, die Handwerkskammer Rheinhessen und die mainzplus CITYMARKETING GmbH, Medienpartner ist der Radiosender bigFM mit bigKarriere. Für die Unternehmen geht es darum, frühzeitig ausbildungsbereite und fachlich passende Bewerber zu finden und für den Betrieb zu interessieren.BIM_25082017_1_FOTO_IHK_RHEINHESSEN_KRISTINA_SCHÄFER© IHK für Rheinhessen / Kristina Schäfer

Der Hauptgeschäftsführer der IHK für Rheinhessen, Günter Jertz, erinnert daran, dass bei der BIM 2016 mehr als 8.000 Besucher gezählt wurden. Nicht zuletzt dieser Erfolg sorgte in diesem Jahr für ein Ausstellerplus: 124 Unternehmen, Hochschulen und Institutionen geben einen Einblick in ihr Aus- und Weiterbildungsangebot sowie in ihre Studienmöglichkeiten. Jertz schildert: "Die Veranstalter und die Aussteller reagieren auf große Nachfrage aus den Schulen und unterbreiten den jungen Besuchern ein großes Angebot an vertiefender Information. Die mehr als 200 Workshops zu 47 Themen rund um Aus- und Weiterbildung sowie Studium decken auch viele neue Bereiche ab. Dadurch erschließen sich nicht nur bessere Kontaktmöglichkeiten zwischen Betrieben und potenziellen Bewerbern. Die BIM wird so auch zum Schaufenster der rheinhessischen Unternehmen und ihrer Leistungsstärke in der beruflichen Aus- und Weiterbildung."
 
An einem eigenen Stand präsentieren sich sechs rheinhessische Institutionen im Zuge der IHK-Initiative "Inklusion gelingt!": Sie möchten damit vor allem solche Betriebe ansprechen, die bisher aus den unterschiedlichsten Gründen noch keine Menschen mit Behinderung ausgebildet oder beschäftigt haben. Ziel ist es, Betriebe bei der Schaffung inklusiver Ausbildungs- und Arbeitsbedingungen zu unterstützen und ihnen Lösungen aufzuzeigen, wie Inklusion in der Praxis gelingen kann. Förderschulen können sich hier gezielt informieren, auch Schüler und Eltern erhalten umfassend Beratung zu den Möglichkeiten und Umsetzung der Ausbildung.
 
Ein besonderes Angebot für die "Generation Smartphone" ist ein Vortrag mit dem Stellvertretenden Chefredakteur des Zweiten Deutschen Fernsehens, Elmar Theveßen. Unter dem Titel "Lügen, Leaks, Desinformation" geht es um den verantwortungsvollen und richtigen Umgang mit (digitalen) Medien, der mittlerweile zu einer Schlüsselkompetenz in der Ausbildung und im Arbeitsalltag geworden ist. Umso entscheidender ist es, richtige Informationen von Falschmeldungen zu unterscheiden.
Mit dem Messekonzept reagieren die Veranstalter von der IHK, mainzplus CITYMARKETING GmbH und Handwerkskammer im Verbund mit dem Ministerium für Bildung sowie der Agentur für Arbeit Mainz auf den Wandel, der den Ausbildungsmarkt deutlich prägt. Seit 2010 führen zunehmend geburtenschwache Jahrgänge zu einem Mangel an Ausbildungsplatzbewerbern. Die Unternehmen, die sich um geeignete Nachwuchskräfte bemühen wollten, sollten sich bereits heute einen Ruf als guter Ausbildungsbetrieb erwerben, nach dem Motto: Wer heute ausbildet, hat morgen Fachkräfte.
 
"Begeistern durch Überzeugen" ist das Motto der Handwerkskammer Rheinhessen. Hauptgeschäftsführerin Anja Obermann verspricht den BIM-Besuchern ein Messeerlebnis: "Auch in diesem Jahr bieten wir mit unserem Handwerkerdorf auf dem Jockel-Fuchs-Platz Handwerk zum Anfassen, bei dem ein erstes Ausprobieren des eigenen Geschicks möglich ist. Für die zukünftigen Auszubildenden ist es zudem eine ideale Gelegenheit, direkt mit potentiellen Arbeitgebern und unseren Ausbildungsberatern ins Gespräch zu kommen."
 
Für Uwe Leitermann, Geschäftsführer der mainzplus CITYMARKETING GmbH, ist die BIM Rheinhessen eine moderne und beliebte Plattform, die jungen Menschen viele Möglichkeiten bietet, sich über den eigenen Berufswunsch und den Weg dorthin zu informieren: "Der Nachwuchs ist für unsere Gesellschaft das A und O und wir freuen uns, erneut Gastgeber der BIM Rheinhessen in der Rheingoldhalle zu sein. Nicht nur die Besucherzahlen, auch die Ausstellerzahlen steigen kontinuierlich und zeigen, dass das Messekonzept sehr gut angenommen ist. Der große Mehrwert der Messe ist der persönliche Austausch zwischen Besuchern und Ausstellern vor Ort."
 
Heike Strack, Vorsitzende der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit Mainz, sagt mit Blick auf den regionalen Ausbildungsmarkt: "Ob im Handwerk, in der Industrie oder im Handel - es gibt mehr Ausbildungsplätze als Bewerber. Die Aussichten für Jugendliche sind also gut, die Berufswahl deswegen aber alles andere als leicht. Unsere Berufsberater helfen jungen Menschen unter den 330 dualen Ausbildungsberufen den zu finden, bei dem sie die eigenen Stärken am besten entwickeln können. Auch Abiturienten können mit einer Berufsausbildung sehr gut Karriere machen, zum Beispiel als Führungskräfte in Handwerks- oder mittleren Technologieunternehmen. Die BIM Rheinhessen leistet einen wichtigen Beitrag, um die vielfältigen Chancen der dualen Ausbildung sicht- und erfahrbar zu machen."
 
Berufsinformationsmesse BIM Rheinhessen 2017 - Vorbereitung in der Schule
 
Speziell geschulte Lehrer - sogenannte Berufswahlkoordinatoren - bereiten in ihrem Unterricht die Schülerinnen und Schüler auf den Besuch der Messe vor. Dabei werden die Jugendlichen nicht nur über die Vielzahl der Berufswahlmöglichkeiten und über die Berufsinformationsmesse informiert. Die Schüler erhalten auch die Aufgabe, den Messe- und Workshop-Besuch samt ihren persönlichen Erfahrungen zu dokumentieren. Damit können sie ihre Erkenntnisse nach der Messe auswerten.
Workshops informieren gezielt über Berufsfelder
Eine tragende Säule im BIM-Konzept sind die Workshops zu den einzelnen Berufsfeldern und übergreifenden Themen – beispielsweise das duale Studium. Dabei werden die Berufsfelder und Berufsbilder anhand von praktischen Beispielen dargestellt. In den Workshops werden auch Karriere- und Weiterbildungsmöglichkeiten aufgezeigt.
Berufsfelder erleichtern Orientierung
Alle 350 dualen Ausbildungsberufe sind in neun farblich gekennzeichnete Berufsfelder zusammengefasst. Die Inhalte und Anforderungen der Berufsfelder werden den Schülerinnen und Schülern im berufsbildenden Unterricht dargelegt. So können die Jugendlichen ihre Fähigkeiten und Wünsche besser einordnen und sich bei der BIM Rheinhessen noch gezielter über passende Berufsbilder informieren. Sie müssen nur dem Farbleitsystem folgen, das die Berufsfelder ihrer Wahl an den Messeständen ausweist. Dieses Farbleitsystem wird über die BIM Rheinhessen hinaus in allen Informationssystemen verwendet, die in unserer Region die Berufswahlorientierung unterstützen.
 
Aktionsflächen bereichern das Messeangebot
 
Die BIM Rheinhessen bietet den Besuchern in diesem Jahr ein erweitertes Angebot der auf zusätzlichen Aktionsflächen in der Rheingoldhalle: Gastro-Basar: Viele Mitmachangebote und eine Berufsrallye geben Einblick in die vielfältigen Berufe der Gastronomie und Hotellerie. Technik-Meile: Azubis aus dem 1. Lehrjahr präsentieren selbst entwickelte und gebaute Maschinen, z.B. Farbsortiermaschine für M&M, Flipper, pneumatischer Flaschenöffner. Schul- und Hochschulpark: Weiterführende Schulen und die Hochschulen präsentieren sich gemeinsam in einem eigenen Bereich. Initiative "Inklusion gelingt": Informationen für Eltern, Schüler und Betriebe, sowie verschiedene Angebote zum Mitmachen und Verstehen. Bewerber-Lounge für Durchstarter: Besucher können mit den Durchstarter-Azubis sprechen und deren Erfahrungen sowie wertvolle Informationen direkt einholen. Zusätzlich bietet die IHK für Rheinhessen einen Check der Bewerbungsunterlagen und Berufsberatung, ein Messequiz mit tollen Preisen sowie die Last-Minute-Lehrstellenbörse für noch freie Stellen aus diesem Jahr. Lebende Werkstätten: Berufe des Handwerks werden anschaulich "live" präsentiert.
BIM Rheinhessen: Eltern ausdrücklich erwünscht!
An den Ständen der 124 Unternehmen und Institutionen stehen Auszubildende und die Praktiker aus dem betrieblichen Alltag als Ansprechpartner zur Verfügung – nicht nur für die Schülerinnen und Schüler, sondern auch für deren Eltern oder andere Verwandte, die den Jugendlichen bei der Berufswahl zur Seite stehen. So gibt es auch am BIM-Samstag ein „Informationscafé für Eltern“, in dem Eltern Informationen und Tipps einholen können, wie Sie ihr Kind im Berufsorientierungsprozess bestmöglich unterstützen können. Ausdrücklich auch an diese Ratgeber richtet sich die BIM Rheinhessen, damit sie sich aus erster Hand informieren können und vielleicht den entscheidenden Tipp geben für die Zukunft ihrer Kinder.
Zusätzliche Mitmachbereiche präsentieren anschaulich Berufe und Berufsfelder

Aktionsflächen

Die BIM Rheinhessen bietet den Besuchern in diesem Jahr neben dem Angebot der Aussteller und der Workshops eine erweitertete Anzahl von Aktionsflächen:

  • Gastro-Basar: Viele Mitmachangebote und eine Berufsralley laden ein, um die vielfältigen Berufe der Gastronomie und Hotellerie kennen zu lernen.
  • Technik-Meile: Azubis aus dem 1. Lehrjahr präsentieren selbst entwickelte und gebaute Maschinen.
  • Schul- und Hochschulpark: Weiterführende Schulen und die Hochschulen präsentieren sich gemeinsam im Nordfoyer der Rheingoldhalle.
  • Initiative "Inklusion gelingt": Informationen für Eltern, Schüler und Betriebe.
  • Informationscafe für Eltern (nur Samstag): Wie kann ich mein Kind bei der Berufs- udn Studienwahl unterstützen? Welche Angebote gibt es? Diese und weitere Fragen werden von den Experten individuell beantwortet.
  • Durchstarter-Lounge: Sprich mit unseren Durchstarter-Azubis und hole dir wertvolle Informationen direkt. Zusätzlich bieten wir dir einen Check der Bewerbungsunterlagen und Berufsberatung an. Mehr zu unseren Durchstarter-Azubis
  • Lebende Werkstätten: Auszubildende des Handwerks zeigen anschaulich ihre Berufe
Besonderes Highlight des Workshop-Programms

Vortrag: Lügen, Leaks und Desinformationen

Für nahezu jede (Ausbildungs-) stelle werden heute mediale und digitale Kenntnisse gefordert. Der verantwortungsvolle und richtige Umgang mit (digitalen) Medien ist eine Schlüsselkompetenz in der Ausbildung und im Arbeitsalltag. Hier geht es auch darum, richtige Informationen von Falschmeldungen zu unterscheiden. Der Präsidentschaftswahlkampf in den USA z.B. wurde mit "Lügen, Leaks und Desinformation" geführt. Im deutschen Bundestagswahlkampf muss dieses Jahr mit vergleichbaren Vorfällen gerechnet werden. Neben digitalen Informationsquellen kommt deshalb den klassischen Medien wie Fernsehen, Zeitung und Radio im Wahljahr 2017 eine besondere Bedeutung zu. Diese sind in Sachen Information eine Art Dienstleister mit Gütesiegel und rangieren bei Umfragen zur Glaubwürdigkeit immer noch ganz oben auf der Skala. Um diese Position zu halten, müssen sie verlässlichen Journalismus im Nachrichtensturm liefern und ihre Arbeitsweisen transparenter gestalten. Aber wie?

Vortrag von Elmar Theveßen (stellvertr. Chefredakteur des ZDF)

Freitag 10 h und Samstag 11 h

Buchbar unter dem Workshop-Programm / Berufsfeldgruppe 9 (Sprachen, Literatur, Kunst)

http://www.bim-rheinhessen.de/besucher/Workshops

BIM Rheinhessen 2016 mit Ausstellerrekord

8.000 Besucher bei der größten Berufsinformationsmesse in Rheinhessen

Mit einem neuen Publikumsrekord endete am Samstag in der Rheingoldhalle in Mainz die zweitägige Berufsinformationsmesse BIM Rheinhessen 2016. Mehr als 8.000 Besucher – nach 7.000 im Vorjahr - zählten die Veranstalter von der IHK für Rheinhessen, der Handwerkskammer Rheinhessen und der mainzplus CITYMARKETING GmbH. IHK-Hauptgeschäftsführer Günter Jertz zieht eine erfreuliche Bilanz: „Die BIM 2016 hat an Attraktivität gewonnen: Die zentrale Lage in der Mainzer Innenstadt und die BIM-Erlebniswelten lockten mehr Aussteller und mehr Besucher an noch als bei der Premiere in der Rheingoldhalle 2015. Die Vertreter der 118 ausstellenden Unternehmen berichteten in einer ersten Bilanz von vielen Kontakten zu potenziellen Bewerbern um Ausbildungsplätze und Praktika.“
 
Maßgeblichen Anteil an der Erfolgsbilanz haben für den IHK-Hauptgeschäftsführer die BIM-Erlebniswelten. Die Technik-Meile mit mechatronischen Modellbauten und Spielereien wie einem Tipp Kick zogen das jugendliche Publikum genauso in ihren Bann wie der Gastro-Basar der Hotel- und Gaststättenbetriebe mit Serviettenfalten, Gemüseschnitzen oder der Show-Küche im benachbarten Hilton Hotel. Andrang gab es auch bei den „Lebenden Werkstätten“, in denen das rheinhessische Handwerk auf dem Jockel-Fuchs-Platz seine Ausbildungsberufe anschaulich präsentierte. Günter Jertz sagt: „Die Mitmach-Angebote brechen oft genug das Eis zwischen Schülern und Ausstellern und erleichtern den Einstieg in offene Beratungsgespräche.“
 
Eine Neuerung war, dass alle Hochschulen aus Rheinhessen als Aussteller bei der BIM vertreten waren. Sie warben auch für duale Studiengänge und eröffneten den Interessenten damit weiterführende Perspektiven für eine Ausbildung im Dualen System. Erstmals präsentieren sich an einem eigenen Stand sechs rheinhessische Institutionen im Zuge der Initiative „Inklusion gelingt!": Sie sprachen vor allem solche Betriebe an, die bisher aus den unterschiedlichsten Gründen noch keine Menschen mit Behinderung ausbilden oder beschäftigen. Ziel war es, Betriebe bei der Schaffung inklusiver Ausbildungs- und Arbeitsbedingungen zu unterstützen und ihnen Lösungen aufzuzeigen, wie Inklusion in der Praxis gelingen kann. Auch Schüler und Eltern erhalten umfassend Beratung zu den Möglichkeiten und Umsetzung der Ausbildung.
 
Einmal mehr werten die Aussteller auch die zentrale Lage der BIM in der City als Publikumsmagneten. Das wurde deutlich am Samstag – dem klassischen „Elterntag“. Informierten sich am Freitag vorwiegend Schulklassen aus Mainz und dem Umland, kamen am zweiten Messetag viele Familien. Wie sehr sich Eltern bei der Berufswahl als Ratgeber für ihre Kinder engagieren, zeigte der große Zuspruch zum „Elterncafé“. Hier wird eine gesonderte Beratung für Väter und Mütter angeboten, die sich auch gerne die kostenlosen Tipps zur Einschätzung der Talente ihrer Sprößlinge, zu neuen Berufsbildern oder zur richtigen Bewerbung einholten.
 
Auch die Berater an den Ständen der 118 ausstellenden Unternehmen, Institutionen, Schulen und Hochschulen registrierten gewinnbringende Gespräche. IHK-Hauptgeschäftsführer Günter Jertz schildert: „Die Meinung der Eltern hat bei den Jugendlichen immer noch großen Einfluss auf die Wahl von Beruf und auch des Ausbildungsunternehmens. Den Betrieben ist deshalb sehr am Kontakt mit der gesamten Familie gelegen. Diese Erwartung hat die BIM am neuen Standort in vollem Umfang erfüllt.“
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